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F l u r b ä u m e

a l l e i n s t e h e n d   u n d   h e r v o r r a g e n d

Gehölze auf Bäumen

Gehölze als Epiphyten

Bäume bieten Lebensraum für viele Lebewesen. Vögel, Fledermäuse, Wespen, Bienen, Käfer, Spinnen, Ameisen, Schmetterlinge, Fliegen, Milben, Tausendfüßler, Moose, Pilze, Flechten, Farne, Orchideen, Bromelien, ja sogar der Mensch in seinen Baumhäusern und noch viele andere Lebensformen finden in Bäumen Kost und Logis.

Bäume gehören neben dem Boden und den Ozeanen zu den artenreichsten Biotopen.

Auch Bäume und andere Gehölze nehmen gelegentlich auf anderen Bäumen Platz.

In der Regel sind das dann Gelegenheits- oder Zufallsepiphyten. 

Untersuchungen an mitteleuropäischen Epiphyten (174) zeigen u. a., dass bei der Verbreitung ihrer Samen der Wind, aber auch Tiere wie Vögel oder Ameisen eine Rolle spielen.

Entscheidend für eine dauerhafte epiphytische Ansiedlung spielt eine ausreichende Wasserversorgung. Hier können moos- oder humusgefüllteVertiefungen in Stammverzweigungen gute Voraussetzungen bilden. 

Die in unseren Breiten gefundenen Epiphyten zeigen andererseits, dass man als baumbewohnende Pflanzenart nicht zwingend an nährstoffarme Standorte angepasst sein muss, vielmehr gibt es auch ausgesprochene Nährstoffzeiger wie Brennnesseln und Waldziest unter ihnen. 

Unter den epiphytischen Gehölzen, findet man generell relativ häufig Vogelbeeren und Gemeine Fichten. 

Diese Sammlung von Gehölz-Epiphyten werde ich bei Gelegenheit fortführen. 

Hundsrose auf einer Silberweide im Ampertal

Diese Rose ist mir bei meinem ersten Besuch der Weide im April 2023 aufgefallen. Wenn die Weide Laub trägt, ist sie kaum auszumachen, es sei denn, sie blüht gerade. Die Rose hat mehrere weit ausladende Haupttriebe und ist 3-4 m hoch. Jemand hat Anfang 2026 die stärksten Äste der Rose abgeschnitten und im Baum belassen. Auch wurden die tief herunter hängenden Äste der Rose auf höher wachsende Weidenäste aufgelegt. 

Ende Mai 2026, nachdem nur ca. 1/5 der durchschnittlich in diesem Monat gemessenen Niederschläge gefallen sind, werden die ersten Blätter der Rose gelb. Es ist kaum vorstellbar, dass diesem großen Rosenbusch das in der Astachsel der Weide zusammengelaufene Wasser über die letzten, zum Teil deutlich trockeneren Jahre, genügt hat. Möglicherweise ist die Weide innen hohl und damit durchwurzelbar. 

Juli 2023
März 2026
März 2026

März 2026

Mai 2026
Mai 2026
Ende Mai 2026: erste Blätter der Rose werden gelb

Bergahorn auf einer Säuleneiche im Stadtpark von Eisenach

April 2026
April 2026


Gemeine Fichte auf einer Schwarzkiefer am Waldrand bei Salmading

August 2025
März 2026
August 2025
März 2026

Efeu, Eberesche und Schwarzer Hollunder auf einer Graupappel

Juli 2025
Juli 2025

Ebereschen auf einer Gemeinen Esche in Freising

September 2020
September 2020