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F l u r b ä u m e

a l l e i n s t e h e n d   u n d   h e r v o r r a g e n d

Starke Bäume im Isar-Amper-Hügelland

(außerhalb des Stadtgebiets von Freising)

Die Starken Bäume werden in alphabetischer Reihenfolge des deutschen Artnamens aufgeführt.


Naturräume um Freising in Anlehnung an die Naturräumliche Gliederung Bayerns (161) und die Standortkundliche Karte Bayerns (164); Kartengrundlage OpenStreetMap (20)

Ahornblättrige Platane bei Oberthalhausen

Botanische Bezeichnung: Platanus × hispanica

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 309 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 32 m
  • Alter: ca. 120 Jahre
  • Keimung um 1900

Lebensraum

  • Forst, Mischwald
  • Wegböschung neben einem Forstweg 
  • angrenzend geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 495 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Oberthalhausen (an der Wegeinmündung nördlich des Kirchleins)
  • Flurlage: Kranzberger Forst
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.41436, 11.66664
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: Juni 2023


Die Ahornblättrige Platane steht im Weltwald (Kranzberger Forst) nördlich der Kirche in der Wüstung Oberberghausen. Eine Platane ist zumindest in unseren Wäldern ein sehr seltener Baum. Wie kommt sie mitten in den Wald von Oberberghausen, dem heutigen Weltwald?

Bis 1883 wurde diese Fläche noch landwirtschaftlich genutzt. Zwischen dem Standort der Platane und dem Kirchlein stand der Kellhammer Hof, eines von vier Anwesen in diesem Weiler. Es ist nicht klar, warum die etwa 30 Dorfbewohner den Ort verließen, ob es wirtschaftliche Not oder Druck der Obrigkeit war. 

Die damalige Forstverwaltung schuf jedenfalls umgehend an dieser Stelle ein Versuchsgut, auf dem die für die Körbemacher wichtige Weidenkultur gefördert werden sollte. Dies fand damals zumindest für kurze Zeit sogar weltweite Beachtung. 

Die anfängliche Euphorie verflog allerdings bald und um 1900 verlegte das Versuchsgut seine Aktivitäten auf die Prüfung ausländischer Baumarten für den Wald, aber auch für Gärten und Parks.

Aus dieser Zeit stammen die im Kranzberger Forst wachsenden "Altexoten": Douglasien, Stroben, Tulpenbäume, Lebensbäume Scheinzypressen, Amur-Korkbäume und eben auch Platanen. (129)

Angesichts ihrer bekannten Historie dürfte sie rund 125 Jahre alt sein. Wie der Name sagt, trägt sie Blätter, die dem Berg- oder Spitzahorn ähneln. Die camouflage-artige Borke ist platanentypisch.


Bergahorn bei Schaidenhausen

Botanische Bezeichnung: Acer pseudoplatanus

Beschreibung 

  • dreistämmig
  • Stammumfang: 324 cm in 50 cm Höhe (Taille-Doppelstamm)
  • Baumhöhe: ca. 16 m
  • Kronenbreite: ca. 13 m
  • Alter: ca. 100 Jahre, Keimung um 1920
  • starke Zwieselbildung, große Ohren

Lebensraum

  • Grünstreifen, Wegböschung, kleiner Gehölzstreifen mit u. a. weiteren 2 Bergahornen, an einem Feldweg
  • hängiges Gelände
  • Einrichtungen: Jagdstand
  • Höhenlage: 500 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Schaidenhausen, Flur 'Asbach', ca. 500 m westsüdwestlich des Ortsrandes
  • Gde. Neufahrn, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.36277, 11.6271

Risiken, Schäden 

  • Abstände: regelmäßige Bodenbearbeitung bis etwa 1 m zum Stamm

Besonderheit 

  • landschaftsprägender Baum

Stand: Juni 2023


Eingriffliger Weißdorn bei Günzenhausen

Botanische Bezeichnung: Crataegus monogyna

Beschreibung 

  • zweistämmig
  • Stammumfang: 142 cm in 130 cm Höhe (BHU dickster Stamm)
  • Baumhöhe: ca. 12 m
  • Kronenbreite: ca. 8 m
  • Alter: ca. 90 Jahre
  • Keimung um 1935

Lebensraum

  • Gehölz mit Weißdornhecke am Ostrand
  • kleine Böschung
  • angrenzend leicht geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 473 m | 
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Günzenhausen, im Talgrund nordwestlich des Orts
  • Gde. Eching, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.32638, 11.58963
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: regelmäßige Bodenbearbeitung bis etwa 3 m zum Stamm

Besonderheit 

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum

Stand: März 2024

Der zweistämmige Weißdorn-Baum ist Bestandteil einer gepflanzten Hecke, die heute den Saum eines Gehölzes bildet. 

Bei uns gibt es den Eingriffeligen und den Zweigriffeligen Weißdorn. Meist findet man bei uns den Erstgenannten, so auch hier. Dass es darüber hinaus wie bei vielen Gehölzarten eine Fülle von Bastarden gibt, also Kreuzungen von Arten mit den unterschiedlichsten Elternanteilen, lasse ich außer Acht.

Die Vollblüte des Weißdorns Mitte März 2024 hängt sicher mit den im Zuge der Klimaänderung relativ hohen Temperaturen zusammen.


Europäische Lärche in Tüntenhausen

Botanische Bezeichnung: Larix decidua

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 358 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 33 m
  • Kronenbreite: ca. 12 m
  • Alter: ca. 160 Jahre
  • Keimung um 1865

Lebensraum

  • Friedhof
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 477 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • in Tüntenhausen, im Friedhof am Hirtenweg
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.43015, 11.75124
  • Zugang: zeitlich beschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: eine teilversiegelte Fläche reicht bis nahe an den Stamm

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: Juli 2023

Die etwa 130-jährige Eberhard-Lärche erinnert an den Heiligen Eberhard, der aus Tüntenhausen stammt, hier begraben liegt und dem eine lokale Wallfahrt gewidmet ist. Der Wallfahrtslegende nach war er Hirte und lebte um 1225 unter einer Lärche (116). Diese Lärche schmückt den dortigen Friedhof. 

Hinweis von Dr. Friedrich Keydel, Zolling


Feldahorn bei Itzling

Botanische Bezeichnung: Acer campestre

Beschreibung 

  • zweistämmig
  • Stammumfang: 326 cm in 130 cm Höhe (BHU dickster Stamm)
  • Nebenmaß Taille-Doppelstamm: 370 cm in 40 cm Höhe
  • Baumhöhe: ca. 17 m
  • Kronenbreite: ca. 16 m
  • Alter: ca. 200 Jahre, Keimung um 1825 
  • gebrechlich

Lebensraum

  • Grünfläche
  • auf einer Böschung im Straßendreieck
  • geneigtes Gelände
  • Einrichtungen: Sitzbank, Vogelhäuschen
  • Höhenlage: 445 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet 'Ampertal im Landkreis Freising', 

Standort 

  • bei Itzling, nordwestlich des Orts
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4403, 11.735
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: eine versiegelte Fläche ist etwa 2 m entfernt
  • Schäden: einer der ursprünglich 3 Stämme fehlt

Besonderheit 

  • sehr alter Baum
Hinweis von Christopher, MT

Von Itzling geht es steil durch einen Hohlweg hinunter ins Ampertal. Dort wird man von einem einstmals mächtigen Feldahorn empfangen. Der Feldahorn hat es als "Feldahorn bei Haindlfing" zu einem Wikipedia-Eintrag gebracht, obwohl er näher bei Itzling und auch auf Itzlinger Gemarkung steht. Nach Wikipedia war er einer der stärksten Feldahorne Deutschlands. Leider ist von einem der Hauptstämme inzwischen nur noch der Stumpf da. Den hat der Baum vor gut zehn Jahren verloren, ob aus Altersschwäche oder Blitzschlag, da gehen die Erzählungen auseinander.

Auf der neben dem Baum stehenden Bank sitzend überblickt man das ganze Ampertal bis nach Palzing. 


Gemeine Esche in Itzling

Botanische Bezeichnung: Fraxinus excelsior

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 468 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 26 m
  • Kronenbreite: ca. 18 m
  • Alter: ca. 160 Jahre, Keimung um 1865

Lebensraum

  • Grünfläche
  • Privatgarten
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 488 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • in Itzling, am westlichen Ortsrand
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.43724, 11.73512 
  • Zugang: eventuell nach Absprache möglich (Privatgrund)

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: September 2023

Hinweis von Dr. Friedrich Keydel, Zolling

Gemeine Fichte bei Dürnast

Botanische Bezeichnung: Picea abies

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 301 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 40 m
  • Kronenbreite: ca. 10 m
  • Alter: ca. 150 Jahre
  • Keimung um 1870

Lebensraum

  • Forst, Mischwald
  • hängiges Gelände
  • Einrichtungen: ein Waldweg ist 10 m entfernt
  • Höhenlage: 464 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Dürnast (ca. 300 m südsüdöstlich des Gutes)
  • Flurlage Lahnholz
  • Stadt Freising
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4086, 11.6885
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • sehr alter Baum

Stand: Juli 2023


Gemeine Fichte bei Oberthalhausen (1)

Botanische Bezeichnung: Picea abies

Beschreibung 

  • zweistämmig
  • Stammumfang: 400 cm in 130 cm Höhe (BHU-Doppelstamm)
  • Baumhöhe: ca. 37 m
  • Kronenbreite: ca. 10 m
  • Alter: ca. 120 Jahre
  • Keimung um 1900
  • Sonstiges: 2-kernig?, knorriger, verwachsener Stamm, der sich in etwa 7 m Höhe zwieselig teilt, Rindengrat bis zum Boden

Lebensraum

  • Forst, Waldwiese
  • Tälchen, neben dem Waldweg
  • schwach geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 480 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland
  • Schutzstatus: Fauna-Flora-Habitat-Gebiet

Standort 

  • bei Oberthalhausen (am Südrand des Weltwalds)
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.41151, 11.66712
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum

Stand: April 2025

Diese Fichte bei Oberthalhausen besteht vermutlich aus zwei Einzelbäumen, die als Sämling oder Setzling dicht nebeneinander standen und im Lauf der Jahre mit zunehmendem Stammumfang bis in ca. 7 m Höhe miteinander verwachsen sind. Wegen des Doppelstamms dürfte sie nicht so alt sein, wie der Stammumfang vorgibt.  

Möglicherweise wurde diese mächtige verwachsene Fichte wegen ihres aus ökonomischer Sicht geringen Werts bisher von einer Nutzung verschont. Heute steht sie im Weltwald Freising.


Gemeine Fichte bei Oberthalhausen (2)

Botanische Bezeichnung: Picea abies

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 346 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 43 m
  • Alter: ca. 170 Jahre
  • Keimung um 1850

Lebensraum

  • Forst
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 502 m 
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Oberthalhausen (im Weltwald, 80 m westlich der Kirche Oberberghausen)
  • Lage Kranzberger Forst
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.413947, 11.6655
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • sehr alter Baum

Stand: Mai 2023

Hinweis von Tom, MT


Gemeine Fichte bei Wippenhausen

Botanische Bezeichnung: Picea abies

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 313 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 34 m
  • Kronenbreite: ca. 8 m
  • Alter: im Jahr der Messung geschätzt 130 Jahre alt und demnach um 1900 gekeimt 

Lebensraum

  • lichter Wald, Grasflur
  • kleiner Ranke, angrenzend schwach geneigtes Gelände
  • Begleitarten: Eberesche
  • Höhenlage: 476 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland im Donau-Isar-Hügelland

Standort

  • bei Wippenhausen
  • Waldbezirk 'Brand', gut 1 km südöstlich des Orts
  • Gde. Kirchdorf a. d. Amper
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.43185, 11.69774
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit

  • alter Baum

Stand: Mai 2026


Gewöhnliche Douglasie bei Kranzberg †

Botanische Bezeichnung: Pseudotsuga menziesii

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 444 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 55 m
  • Alter: ca. 130 Jahre, Keimung um 1890

Lebensraum

  • Forst, Mischwald
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 514 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Kranzberg (50 m nw des Wegs beim "Rehbuckel")
  • Lage Kranzberger Forst
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.40867, 11.65323
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • sehr alter Baum

Stand: Mai 2023

Im Kranzberger Forst und in benachbarten Wäldern stehen zahlreiche alte Gewöhnliche oder Küsten-Douglasien. Diese hier ist die stärkste, die ich gefunden habe, sie wächst auf dem Rehbuckel. In der Nähe stehen einige weitere ältere Exemplare.

In Bayern gibt es heute nur sehr wenige Douglasien, die vor 1880 gepflanzt wurden. Die ersten ließ Forstrat Bierdimpfel vom Forstamt Freising um 1870 anbauen. Ab 1881 wurden sie auch auf einer Versuchsfläche im Kranzberger Forst (119) gepflanzt. 

Der Douglasie werden von Fachleuten gute Chancen für den künftigen Waldbau unter veränderten klimatischen Bedingungen zugesprochen.

Update April 2025

Abb. 1: verbliebener Baumstumpf

Im April 2025 wurde diese Douglasie gefällt. Sie hinterlässt einen gewaltigen Stumpf (Abb. 1). Wie bei den anderen Douglasien im Umfeld erscheint die Stammbasis wie auf einem Sockel stehend. Anders als beim Moor-Podest ist der Sockel hier vermutlich auf die im Lauf der Jahre dicker werdenden Wurzelanläufe zurückzuführen, zwischen denen sich die nur sehr langsam zersetzende Streu der Nadelbäume angesammelt hat. 

Die Baumfäller haben etwa 75 cm oberhalb des Fällschnitts bzw. 145 cm über dem Boden die Stammbasis mit den starken Wurzelanläufen mit relativ gleichmäßigem Schnitt vom restlichen Stamm getrennt (Abb. 2). Dort konnte ich einen Umfang von 422 cm messen und 133 Jahresringe zählen. Man kann demnach ein Alter von mindestens 135 Jahren und ein Geburtsjahr von ca. 1890 annehmen. Damit gehörte diese Douglasie zu den ersten, die im Kranzberger Forst gepflanzt wurden.

Abb. 2: Stammquerschnitt in ca. 145 cm Stammhöhe
Abb. 3: verbliebener Baumstumpf von oben

Gewöhnliche Douglasie bei Oberthalhausen

Botanische Bezeichnung: Pseudotsuga menziesii

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 385 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 47 m
  • Kronenbreite: ca. 9 m
  • Alter: ca. 110 Jahre
  • Keimung um 1910

Lebensraum

  • Forst
  • neben dem Weg
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 500 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Oberthalhausen (im Weltwald, ca. 200 m westlich der Kirche)
  • Kranzberger Forst
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.41332, 11.66446
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • sehr alter Baum

Stand: Mai 2023


Gewöhnliche Douglasie bei der Plantage

Botanische Bezeichnung: Pseudotsuga menziesii

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 388 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 49 m
  • Alter: ca. 120 Jahre
  • Keimung um 1900

Lebensraum

  • Forst
  • leicht geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 478 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei der Plantage, 200 m nordöstlich des Weilers
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4179, 11.73029
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • sehr alter Baum

Stand: Juni 2023


Gewöhnliche Robinie bei Thalhausen

Botanische Bezeichnung: Robinia pseudoacacia

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 270 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 25 m
  • Kronenbreite: ca. 10 m
  • Alter: ca. 120 Jahre, Keimung um 1905 

Lebensraum

  • Gehölz
  • steiler Hang
  • Stieleichen, Linden und andere Bäume
  • Höhenlage: 485 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Thalhausen, nördlich des Schlosses
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.42955, 11.66711
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden

  • Abstände: eine versiegelte Fläche ist etwa 5 m entfernt

Besonderheit

  • alter Baum

Stand: August 2023


Gewöhnliche Robinie bei Tünzhausen

Botanische Bezeichnung: Robinia pseudoacacia

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 272 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 16 m
  • Kronenbreite: ca. 12 m
  • Alter: ca. 100 Jahre, Keimung um 1925

Lebensraum

  • Grünstreife
  • in einer Weggabelung
  • Flieder 
  • geneigtes Gelände
  • Einrichtungen: Flurkreuz, Sitzbank
  • Höhenlage: 491 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland 

Standort

  • bei Tünzhausen, Flur 'Kohlstattfeld', ca. 200 m südlich des Orts in einer Weggabelung
  • Gde. Allershausen, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4321, 11.62835
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden

  • Abstände: eine versiegelte Fläche ist etwa 1 m entfernt 

Besonderheit

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum

Stand: Juni 2023

Robinien haben einige auffallende Eigenschaften: als Leguminosen (Hülsenfrüchtler) leben sie in Symbiose mit stickstofffixierenden Bodenbakterien und können sich so, wie z. B. Bohnen, Erbsen und Klee, den Luftstickstoff für sich verfügbar machen und nutzen.

Ihr Holz ist sehr witterungsbeständig und zur Verwendung im Aussenbereich besser als Eichenholz geeignet. Die Blüten sind reich an Nektar und dienen als Bienenweide.

Die Gewöhnliche Robinie ist ein Neophyt, sie kam um 1600 von Nordamerika nach Europa. Inzwischen ist sie bei uns längst eingebürgert und wird wegen ihrer erfolgreichen Vermehrungsstrategie als invasiv angesehen. Wie Lawsons Scheinzypresse wurde auch diese früher als exotisch angesehene Art gern in Parkanlagen oder neben Denkmalen gepflanzt. 

Die Robinie bei Tünzhausen steht in einer Weggabelung neben einem Feldkreuz. Beides wird von einem Fliederbusch und einer Sitzbank begleitet. 


Gewöhnliche Rosskastanie in Günzenhausen

Botanische Bezeichnung: Aesculus hippocastanum

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 422 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 16 m
  • Kronenbreite: ca. 12 m
  • Alter: ca. 150 Jahre, Keimung um 1875
  • deutlicher Schiefstand

Lebensraum

  • Biergarten
  • Kiesfläche
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 481 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • in Günzenhausen, Biergarten der Gaststätte Pame Grill
  • Gde. Eching, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.3224, 11.60219
  • Zugang: allgemein zeitlich begrenzt möglich (Privatgrund)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: eine teilversiegelte Fläche reicht bis nahe an den Stamm
  • Schäden: Kronäste gekürzt

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: März 2024


Graupappel bei Schaidenhausen

Botanische Bezeichnung: Populus x canescens

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 345 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 26 m
  • Kronenbreite: ca. 12 m
  • Alter: ca. 110 Jahre
  • Keimung um 1910

Lebensraum

  • Feldgehölz, Laubgehölz
  • neben einem kleinen Tümpel
  • ebenes Gelände
  • Einrichtungen: Drainageauslauf
  • Höhenlage: 474 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Schaidenhausen, 800 m nordwestlich des Orts
  • Gde. Neufahrn, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.36986, 11.62566 
  • Zugang: in der aufwuchsfreien Zeit möglich (öffentlich, aber Zugang nur über landw. Fläche)

Stand: Oktober 2023

Holzapfel bei Kranzberg

Botanische Bezeichnung: Malus sylvestris

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 196 cm in 60 cm Höhe (Taille unter Stammverzweigung)
  • Baumhöhe: ca. 8 m
  • Kronenbreite: ca. 5,5 m
  • Alter: ca. 70 Jahre
  • Keimung um 1955
  • gebrechlich
  • Sonstiges: zwieselige Stammverzweigung in etwa 1,4 m Höhe mit Rndengrat bis zum Boden; vier Kronäste

Lebensraum

  • Wegrand, Grasflur 
  • Böschung, angrenzend geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 509 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Kranzberg (am nordöstlichen Ortsrand an der Hohenbacherner Str.)
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4077, 11.62928
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • eine teilversiegelte Fläche ist etwa 2 m entfernt
  • ein Kronast wurde entfernt

Besonderheit 

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum
  • Rote Liste Bayern: Art gefährdet

Stand: November 2024


Kanadische Pappel bei Moos (1)

Botanische Bezeichnung: Populus x canadensis

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 824 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 37 m
  • Kronenbreite: ca. 17 m
  • Alter: ca. 110 Jahre, Keimung um 1915

Lebensraum

  • Gehölzstreifen am Amperdamm, Dammböschung 
  • angrenzend ebenes Gelände
  • Höhenlage: 430 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland
  • Schutzstatus: Naturschutzgebiet 'Amperauen mit Altwasser bei Palzing', Landschaftsschutzgebiet 'Ampertal im Landkreis Freising', Fauna-Flora-Habitat-Gebiet

Standort

  • bei Moos, ca. 350 m nordwestlich des Moosguts in Ampernähe
  • Gde. Zolling, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.45631, 11.73539
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: Juli 2023

Hinweis von Dr. Friedrich Keydel, Zolling

Dieser Baum überragt alle anderen Gehölze im Amper-Auwald bei Moos. Pappeln werden bei uns kaum älter als 200 Jahre. Die hier steht direkt neben der Amper, hat also eine sehr gute Wasserversorgung. 

In der Gegend findet man einige stattliche Kanadische Pappeln. Eine steht etwa 130 m südlich (siehe unten). 

Die Kanadische Pappel (auch Kanada- oder Hybrid-Pappel) ist eine Kreuzung der (europäischen) Schwarzpappel und der Kanadischen Schwarzpappel (die Bezeichnungen sind leider verwechslungsanfällig). Als Hybride ist sie noch etwas wuchsfreudiger als ihre Eltern.


Kanadische Pappel bei Moos (2)

Botanische Bezeichnung: Populus x canadensis

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 741 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 38 m
  • Kronenbreite: ca. 19 m
  • deutlicher Schiefstand
  • Alter: ca. 100 Jahre, Keimung um 1925

Lebensraum

  • Grünfläche
  • Brennesseln, Grasflur
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 429 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet 'Ampertal im Landkreis Freising', 

Standort

  • bei Moos, ca. 250 m nordwestlich des Moosguts
  • Gde. Zolling, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.45512, 11.73523
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Besonderheit

  • alter Baum

Stand: Juli 2023


Lawsons Scheinzypresse in Pettenbrunn

Botanische Bezeichnung: Chamaecyparis lawsoniana

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 210 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 16 m
  • Kronenbreite: ca. 6 m 
  • Alter: ca. 100 Jahre, Keimung um 1925

Lebensraum

  • Grünfläche
  • neben der Straße
  • ebenes Gelände
  • Einrichtungen: Gedenkstein
  • Höhenlage: 501 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • in Pettenbrunn, am östlichen Ortsrand
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.42718, 11.71228
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Besonderheit

  • alter Baum

Stand: August 2023


Riesenmammutbaum bei Oberthalhausen

Botanische Bezeichnung: Sequoiadendron giganteum

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 295 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 20 m
  • Alter: ca. 40 Jahre
  • Keimung um 1985

Lebensraum

  • Forst, Mischwald
  • ebenes Gelände
  • Einrichtungen: Infotafel
  • Höhenlage: 469 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Oberthalhausen (Weltwald, zwischen Tulpenbaum-Pavillon und Parkplatz)
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.41384, 11.6766
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Stand: Juni 2023


Riesenmammutbaum bei Pettenbrunn

Botanische Bezeichnung: Sequoiadendron giganteum

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 394 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 19 m
  • Kronenbreite: ca. 8 m
  • Alter: ca. 40 Jahre, Keimung um 1985
  • Sonstiges: Alter laut Aussage der Besitzerin

Lebensraum

  • Feldgehölz
  • Stieleiche, andere Gehölze
  • Ranken
  • hängiges Gelände
  • Höhenlage: 483 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Pettenbrunn, 150 m südöstlich des Ortsrands
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.42685, 11.70775
  • Zugang: in der aufwuchsfreien Zeit möglich (landw. Fläche)

Stand: August 2023

1945/46 hat Hans Ostermaier an der Universität München Forstwirtschaft studiert. Sein Interesse an Bäumen hat ihn dazu gebracht, unter anderem einen Riesenmammutbaum zu pflanzen. Seine Großnichte erinnert sich, dass der Baum im Jahr 2000 etwa 5 m hoch war. Demnach hat er um 1985 gekeimt und ist heute etwa 40 Jahre alt.

Inzwischen ist er rund 19 m hoch und sein Stamm hat einen Umfang von 394 cm. 

Seine sehr gleichmäßige, schmal kegelförmige Krone ist typisch und fällt von weitem auf. 

Weitere Riesenmammutbäume mit Stammumfängen zwischen 250 und 300 cm stehen im Freisinger Weltwald und im relativ jungen Arboretum der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. In seiner Heimat Kalifornien kann der Bergmammutbaum, wie diese Art auch genannt wird, 95 m hoch und 3000 Jahre alt werden (117).


Rotbuche bei Thalhausen

Botanische Bezeichnung: Fagus sylvatica

Beschreibung

  • zweistämmig
  • Stammumfang: 406 cm in 130 cm Höhe (BHU unter Stammverzweigung)
  • Baumhöhe: ca. 33 m
  • Alter: ca. 110 Jahre, Keimung um 1915

Lebensraum

  • Gehölz, Laubgehölze, Buchen
  • geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 506 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Thalhausen, Jugendheim St. Anna
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern 
  • Koordinaten: 48.42879, 11.66824
  • Zugang: eventuell nach Absprache möglich (Privatgrund)

Risiken, Schäden

  • Risiken: Zwiesel, starke Ohrenausprägung, deutlicher Rindengrat bis zum Boden

Besonderheit

alter Baum

Stand: August 2023

Der Stamm teilt sich in gut 2 m Höhe in zwei Stämme. Eine tiefe Rinne verläuft von dort bis herunter zum Boden, ein Rindengrat. Er deutet darauf hin, dass die Verzweigung bereits in jungen Jahren in Bodennähe stattfand. Möglicherweise keimten an der Stelle auch zwei Bucheckern, deren Stämme mit zunehmendem Dickenwachstum immer höher zu einem einzigen Stamm verschmolzen.

Der spitze Winkel der Stammverzweigung ist ein Schwachpunkt dieses Baumes, der bei starker Belastung, zum Beispiel bei Sturm, zum Bruch an dieser Stelle führen kann. 

Die starke Buche ist nicht sehr fotogen, sie versteckt sich im Gehölz am Rande des Jugend-Zeltplatzes von Thalhausen, ist aber vom vorbeiführenden Weg aus gut zu bestaunen.

Roteiche bei Oberthalhausen

Botanische Bezeichnung: Quercus rubra

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 350 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Alter: ca. 130 Jahre
  • Keimung um 1890

Lebensraum

  • Forst, Mischwald
  • daneben eine weitere Roteiche
  • geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 499 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Oberthalhausen (im Weltwald nördlich des Kirchleins)
  • Lage Kranzberger Forst
  • Gemeinde Kranzberg
  • Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.41409, 11.6665
  • Zugang: unbeschränkt möglich (Forst)

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: Juni 2023

Hier im Freisinger Weltwald standen zwei etwa gleich alte Roteichen nördlich des Kirchleins von Oberberghausen. Die links im Bild gibt es nicht mehr, sie wurde gefällt, möglicherweise nach Baumbruch. 


Schwarzer Holunder bei Griesbach

Botanische Bezeichnung: Sambucus nigra

Beschreibung 

  • dreistämmig
  • Stammumfang: 84 cm in 130 cm Höhe (BHU-dickster Stamm), Nebenmaß Taille: 148 cm in 50 cm Höhe
  • Baumhöhe: ca. 6 m
  • Kronenbreite: ca. 5 m
  • Alter: ca. 45 Jahre
  • Keimung um 1980

Lebensraum

  • Grünstreifen, Böschung 
  • angrenzend geneigtes Gelände
  • Grasflur, Brennnesseln 
  • Höhenlage: 496 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Griesbach, 460 m südlich des Orts
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.3925, 11.6297
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: regelmäßige Bodenbearbeitung bis etwa 2 m zum Stamm
  • Schäden: einige Äste sind abgebrochen bzw. abgestorben

Besonderheit 

  • alter Baum

Stand: Juni 2023


Schwarzpappel bei Gremertshausen (2)

Botanische Bezeichnung: Populus nigra

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 481 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 31 m
  • Kronenbreite: ca. 14 m
  • Höhle im Wurzelbereich
  • Alter: ca. 100 Jahre, Keimung um 1920

Lebensraum

  • Grünstreifen, Baumreihe (u. a. Winterlinde, Spitzahorn)
  • daneben eine weitere Schwarzpappel
  • angrenzend ebenes Gelände
  • Höhenlage: 469 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Gremertshausen, am Beton-Höhenweg
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.3784, 11.6338
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: eine versiegelte Fläche ist etwa 2 m entfernt, regelmäßige Bodenbearbeitung bis nahe an den Stamm

Besonderheit 

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum
  • Rote Liste Bayern: Art stark gefährdet

Stand: September 2020


Schwarzpappel bei Hörenzhausen

Botanische Bezeichnung: Populus nigra

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 438 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 18 m
  • Kronenbreite: ca. 13 m
  • Alter: ca. 90 Jahre, Keimung um 1935

Lebensraum

  • Grünstreifen, Straßenrand
  • ebenes Gelände
  • Einrichtungen: Schildchen "Biotop-Baum" und "00000"
  • Höhenlage: 471 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • bei Hörenzhausen, in der Weggabelung am westlichen Ortsrand
  • Gde. Fahrenzhausen, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.3353, 11.59174
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden 

  • Abstände: eine versiegelte Fläche ist etwa 2 m entfernt
  • Schäden: Kronäste stark gekürzt

Besonderheit 

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum
  • Rote Liste Bayern: Art stark gefährdet

Stand: März 2024


Sommerlinde in Haindlfing

Botanische Bezeichnung: Tilia platyphyllos

Beschreibung 

  • zweistämmig
  • Stammumfang: 489 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 25 m
  • Kronenbreite: ca. 10 m
  • Alter: ca. 230 Jahre, Keimung um 1795

Lebensraum

  • Grünfläche
  • kleiner Ranken
  • angrenzend geneigtes Gelände
  • Höhenlage: 440 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort 

  • in Haindlfing, im Vorgarten von Haus Nr. 14, Freisinger Str.
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.44, 11.72357
  • Zugang: eventuell nach Absprache möglich, gut einsehbar (Privatgrund)

Besonderheit 

  • alter Baum
  • landschaftsprägender Baum

Stand: Juli 2023

Der Besitzer (*1954) erinnert sich an seine Kindheit: Neben dem Baum war damals eine Schmiede. Die älteren Einwohner saßen gerne auf einer Bank unter dem Baum und sahen dem Schmied bei der Arbeit zu.

Spitzahorn bei Thalhausen

Botanische Bezeichnung: Acer platanoides

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 345 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 27 m
  • Kronenbreite: ca. 15 m
  • Alter: ca. 150 Jahre, Keimung um 1875

Lebensraum

  • Grünstreifen
  • Gehölzestreifen neben der Straße
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 477 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Thalhausen, hinter dem Feuerwehrhaus an der Holnsteinallee
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.4265, 11.66581
  • Zugang: unbeschränkt möglich (öffentlich)

Risiken, Schäden

  • Abstände: eine versiegelte Fläche ist etwa 2 m entfernt
  • Risiken: Zwiesel in 4 m Höhe, Ohrenbildung, Rindengrat bis zum Boden

Besonderheit

  • alter Baum

Stand: August 2023

Dieser Spitzahorn steht schon etwa 150 Jahre am Weg vom Ort Thalhausen zu seinem früheren Schloss, dem heutigen Jugendhaus St. Anna. Der Baum ist über 30 m hoch. Sein Stamm teilt sich in ca. 4 m Höhe in sehr spitzem Winkel, der Rindengrat führt bis zum Boden.

Der Spitzahorn gehört zu den wenigen Baumarten, die weder durch die Klimaänderung noch einen Schaderreger ernsthaft gefährdet sind. Er hat geringe Ansprüche an seine Umwelt und ist deshalb ein steter

Begleiter vieler verschiedener Laubwald-Gesellschaften. Sein Laub färbt sich im Herbst gelborange bis karminrot und ist rasch abbaubar. Das alles macht diese Art auch zu einem beliebten Park- und Straßenbaum.

Der deutsche Champion Tree dieser Art wächst im Stietencronpark von Bad Salzuflen (Stammumfang 5,77 m), der bayerische steht im Kurpark von Bad Windsheim (4,35 m).


Stieleiche bei Pettenbrunn (2)

Botanische Bezeichnung: Quercus robur

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 528 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 25 m
  • Kronenbreite: ca. 23 m
  • Alter: ca. 250 Jahre, Keimung um 1775

Lebensraum

  • Gehölz
  • Nussbaum, andere Gehölze
  • hängiges Gelände
  • Höhenlage: 493 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Pettenbrunn, 50 m westich des Ortsrands
  • Stadt Freising, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.42734, 11.70888
  • Zugang: in der aufwuchsfreien Zeit möglich (landw. Fläche)

Besonderheit

  • alter Baum

Stand: August 2023


Stieleiche bei Thalhausen (2)

Botanische Bezeichnung: Quercus robur

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 513 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 27 m
  • Kronenbreite: ca. 17 m
  • Alter: ca. 260 Jahre, Keimung um 1765

Lebensraum

  • Grünfläche
  • leicht geneigtes Gelände
  • Einrichtungen: Vogelhäuschen
  • Höhenlage: 503 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland

Standort

  • bei Thalhausen, Jugendheim St. Anna
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.42815, 11.66797
  • Zugang: eventuell nach Absprache möglich (Privatgrund)

Risiken, Schäden

  • Risiken: Zwiesel in 5 m Höhe, schwach ausgeprägter Rindengrat nur einseitig bis zum Boden, leichte Ohren

Besonderheit

  • sehr alter Baum

Stand: September 2023


Stieleiche bei Thalhausen (3)

Botanische Bezeichnung: Quercus robur

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 510 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 30 m
  • Alter: ca. 280 Jahre, Keimung um 1745
  • Sonstiges: am Stamm wächst ein dicker Efeu hoch

Lebensraum

  • Gehölz
  • am oberen Rand der Böschung
  • Laubbäume, Stieleichen
  • steiles Gelände
  • Höhenlage: 299 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland 

Standort

  • bei Thalhausen, Jugendheim St. Anna
  • Gde. Kranzberg, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.42806, 11.66687
  • Zugang: eventuell nach Absprache möglich (Privatgrund)

Besonderheit

  • sehr alter Baum

Stand: September 2023


Stieleiche bei Weng

Botanische Bezeichnung: Quercus robur

Beschreibung 

  • einstämmig
  • Stammumfang: 586 cm in 120 cm Höhe (Taille)
  • Baumhöhe: ca. 25 m
  • Kronenbreite: ca. 21 m
  • Alter: ca. 300 Jahre
  • Keimung um 1720

Lebensraum

  • Wäldchen
  • ebenes Gelände
  • Höhenlage: 485 m
  • Naturraum: Isar-Amper-Hügelland
  • Schutzstatus: Landschaftsschutzgebiet 'Ampertal im Landkreis Freising', Biotopkartierung Bayern

Standort 

  • bei Weng, Flur 'Kirchenfeld', neben dem Friedhof
  • Gde. Fahrenzhausen, Lkr. Freising, Bayern
  • Koordinaten: 48.3594, 11.5859
  • Zugang: eventuell nach Absprache möglich, gut einsehbar (Privatgrund)

Besonderheit 

  • sehr alter Baum

Stand: März 2024