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F l u r b ä u m e

a l l e i n s t e h e n d   u n d   h e r v o r r a g e n d

Stieleiche bei Götzenhain (4)

Ein Hute-Baum entsteht, wenn die Triebe junger Bäume von Weide- oder Wildtieren immer wieder abgefressen werden (Hute = Weide). Dadurch bildet sich kein Haupttrieb, sondern es entwickeln sich mehrere Triebe nebeneinander, und der Baum wächst buschförmig in die Breite. Wenn sich der Busch so weit entwickelt hat, dass die Tiere den Stamm nicht mehr erreichen, wachsen mehrere Triebe gleichzeitig in die Höhe. Aus den Einzelstämmen entsteht mit der Zeit ein einziger Stamm.

Flurbaum-Steckbrief

Bezeichnung

Stieleiche - Quercus robur

Beschreibung

  • einstämmig
  • Stammumfang: 495 cm in 130 cm Höhe (BHU)
  • Baumhöhe: ca. 20 m
  • Kronenbreite: ca. 24 m
  • Alter: im Jahr der Messung geschätzt 220 Jahre alt und demnach um 1810 gekeimt
  • die Krone ist durch Gurte gesichert
  • in der Krone ein Graureihernest

Lebensraum

  • Wiese
  • Ebene
  • Begleitarten: Schwarzer Holunder, Große Brennnessel
  • Höhenlage: 175 m
  • Naturraum: Messeler Hügelland
  • Schutzstatus: Naturdenkmal (Hute-Eiche) 

Standort

  • bei Götzenhain, östlich von Götzenhain
  • Stadt Dreieich, Lkr. Offenbach, Hessen
  • Koordinaten:  49.9954, 8.7506

Risiken, Schäden

  • einige Äste sind abgestorben, etliche wurden abgesägt
  • Zunderschwamm am Stamm
  • Spuren eines Blitzeinschlags

Besonderheit

  • alter Baum
  • besonders landschaftsprägender Baum

Stand: Juni 2026